Körperpflege und Sonnenschutz

  

Was Sportlern unter die Haut geht

Sportler die viel trainieren, verbringen meist auch mehr Zeit unter der Dusche als andere Menschen. Diese Tatsache ist nicht ganz unproblematisch, denn jeder Kontakt mit Wasser und Reinigungsmitteln entzieht der Haut Feuchtigkeit und schwächt ihren Säureschutzmantel. Es besteht also die Gefahr, dass die Haut austrocknet und an Elastizität verliert. Dies ist nicht falsch zu verstehen: die Dusche ist schon notwendig um Hautschuppen und Schweiß zu entfernen, aber es ist eine bewusstere Körperpflege nötig. Auch lange Aufenthalte in der Sonne (alle Freiluftsportarten) oder im Wasser (Schwimmer, Surfer,...) machen der Haut zu schaffen.

Spezielle Hautpflege ist daher für Sportler anzuraten. Diese ist prinzipiell vom Hauttyp (eher trockene oder eher fette Haut) abhängig. Gegen trockene Haut empfehlen sich bei häufigem Duschen möglichst rückfettende Waschlotionen, die dem pH-Wert der Haut angepasst sind. Feuchtigkeitscremes helfen der Haut sich zu regenerieren.

 

 

Die Schattenseiten des Sonnenlichts

Spätestens seit der Europameister im Beachvolleyball aus Österreich kommt, ist der Boom in dieser Sportart nicht mehr aufzuhalten. Durchtrainierte, gebräunte Körper in kurzen Shorts sind die Bilder, die dabei in den Köpfen sind.

Doch das ständige Training im Freien ist nicht ohne Risiko. Viel Freiluftportarten wie auch Skifahrer, Tennisspieler, Leichtathleten u.v.a.m. sind von der starken UV-Strahlung der Sonne betroffen. Je nach Hauttyp ist das Risiko eines Sonnenbrandes unterschiedlich hoch, aber prinzipiell immer vorhanden. Und: jeder Sonnenbrand kann Folgen haben, da sich das Risiko an Hautkrebs zu erkranken mit jedem Sonnenbrand erhöht. Aber auch weniger schlimme Folgen wie vorzeitige Hautalterung können durch entsprechende Vorbeugung vermieden werden.

Sportler, die oft im Freien trainieren sollten regelmäßig zu einer Vorsorgeuntersuchung um auffällige Muttermale untersuchen zu lassen!

Hauttypen

Typ

Beschreibung

Eigenschutzzeit

Typ1

Rotblondes Haar, helle Augen, sehr heller Teint, viele Sommersprossen, wird nie braun

3-10 Minuten

Typ2

Blondes Haar, helle Augen, heller Teint, oft Sommersprossen, wird wenig braun

10-20 Minuten

Typ3

Dunkelblondes bis braunes Haar, mittlerer Teint, wird gut braun

20-30 Minuten

Typ4

Dunkelbraunes oder schwarzes Haar, dunkler Teint, dunkle Augen, wird immer braun

30-45 Minuten

Sonnenschutz

Wer länger als die Eigenschutzzeit in der Sonne sein möchte oder muss, sollte Schutzmassnahmen treffen. Dies bedeutet, dass beispielsweise Surfer oder Beachvolleyballer mit T-Shirt trainieren. Von Kleidung nicht bedeckte Stellen sollten mit Sonnenschutzmittel eingeschmiert werden. Je geringer die Eigenschutzzeit, desto höher sollte der Schutzfaktor sein.

Neben der Haut sollten auch die Augen geschützt werden. Speziell in den Bergen (durch die Höhe) oder an Gewässern (durch die Reflexionen) besteht die Notwendigkeit eine Sonnenbrille mit gutem UV-Filter zu tragen.

Tips und Infos zur Verwendung von Sonnenschutzmitteln:

  • Sonnenschutzmittel sollte gegen UVA und UVB Strahlen wirksam sein.
  • Die Strahlungsintensität nimmt mit der Höhenlage eines Ortes zu.
  • Bei reflektierenden Oberflächen (Wasser, Schnee, Sand) erhöht sich das Sonnenbrandrisiko nochmals.
  • Sonnenschutzmittel möglichst 30 Minuten vor dem Aufenthalt in der Sonne auftragen
  • Auch wasserfeste Sonnenschutzmittel müssen nach starkem Schwitzen oder Schwimmen erneut aufgetragen werden
  • Auch im Schatten wird UV-Strahlung wirksam

 

 

WWWeitere Infos

Sonnenschutz: http://www.gesundheit.de/static/themen/special/reise/sonnenschutz.html

Hautpflege: http://www.gesundheit.de/static/themen/gesundleben/koerperpflege/

Netdoktor: http://www.netdoktor.at/thema/sonne_haut/index.shtml