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Herzfrequenz |
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Heute sind Fitness und ein gesundes Maß an Körperbewusstsein für die meisten Menschen selbstverständlich. Dabei geht es ihnen nicht um sportliche Höchstleistungen, sondern um ihr persönliches Wohlbefinden und ihre Gesundheit. Und dafür ist es besonders wichtig, beim Training auf die Signale des Körpers zu hören und diese für sich zu nutzen. Die
Herzfrequenz ist nachweislich der einzige im Training kontinuierlich
messbare Parameter, der ein sehr genaues Abbild über unsere
Fitness-Verfassung und deren Veränderungen erlaubt. Eine weitere Messgröße
zur Beurteilung des Fitness-Zustands ist die Herzfrequenz-Variabilität. Beide
Parameter werden durch Faktoren wie zu wenig Schlaf, zu viel Kaffee,
Dehydrierung oder Aufregung, Höhenlage (bei Höhentraining), aber auch
Übertraining oder eine aufkommende Erkrankung beeinflußt. Bei Belastung durch Sport oder Arbeit kann sich die Herzfrequenz mehr als verdreifachen. Die maximale Herzfrequenz ist dabei unter anderem vom Lebensalter abhängig und beträgt nach einer Faustregel etwa 220-Lebensalter Schläge/min. Das Sportherz Durch Regelmäßiges Training kann auch die Ruheherzfrequenz gesenkt werden. Die geschieht vor allem durch eine Vergrößerung des Herzmuskels. Folgende Auswirkungen können durch Training erzielt werden:
Eine solche Entwicklung nennt man Sportherz. Sie kann vor allem durch Ausdauertraining erreicht werden. Aufgrund dieser Vergrößerung benötigt das Herz eines trainierten Sportlers in Ruhe weniger Schläge pro Minute, um die selbe Arbeit zu verrichten, wie ein untrainiertes Herz. Dies äußert sich in einer geringeren Ruheherzfrequenz, die auf 40 Schläge/min abfallen kann. In Extremfällen (Radrennfahrer) wurden Ruheherzfrequenzen von unter 30 S/min gemessen.
Ausdauertraining
mit Herzfrequenz
Die
Vorteile von herzfrequenz-kontrolliertem Training sind vielfältig.
Sporteinsteiger verbessern durch die Beobachtung der Herzfrequenz beim
Training ihre Körperwahrnehmung. Zusätzlich können sie ihre
Fitness-Ziele schnell und einfach durch Einhaltung der
Trainingszielzonen erreichen (OwnZone®). Regelmässig Trainierende
freuen sich über die leichte Kontrollierbarkeit der Trainingsintensität
und über zusätzliche Motivation durch die erkennbare Verbesserung der
Fitness (OwnIndex™). Top-Athleten und Profi-Sportler können die
Signale ihres Körpers besser „lesen“ und diese Informationen für
den weiteren Trainingsaufbau nutzen.
Messung der Herzfrequenz Die Messung der Herzfrequenz kann einerseits in Ruhe als auch unter
Belastung erfolgen. Beide Parameter können Aufschluß über den
Leistungszustand eines Sportlers geben. Die Ruheherzfrequenz Die Ruheherzfrequenz wird in der Früh gemessen. NACH dem Aufwachen, aber
VOR dem Aufstehen. Also noch im Bett liegend, am besten palpatorisch,
mit Hilfe einer (Stopp-)Uhr die Anzahl der Schläge in 15 Sekunden zählen
und mit 4 multiplizieren. Damit erhält man die Ruheherzfrequenz. Eine langfristig sinkende Ruheherzfrequenz ist ein Zeichen für die
Sportherzausbildung. Schwankungen von Tag zu Tag um 2-3 Schläge sind
normal, Anstiege um mehr als 5 Schläge erfordern erhöhte
Aufmerksamkeit. Es empfiehlt sich in diesem Fall das Training für
einige Tage zu reduzieren. Eine einfache Verfolgung des Fitness-Levels bietet auch der OwnIndex® Test von Polar. Dies ist der erste Fitness-Test im Ruhezustand. Wie bei der Ruheherzfrequenz wird die Anwendung in der Früh, vor dem Aufstehen empfohlen. Über 5 Minuten werden Herzfrequenz und Herzfrequenz-Variabilität gemessen. Mit der kontinuierlichen Beobachtung des OwnIndex® Wertes ist eine gute Aussage über die Entwicklung des Fitness-Levels möglich. Täglich durchgeführt gibt dieser Test Informationen über die Tagesverfassung. Herzfrequenz bei Belastung Bei Belastung steigt die Herzfrequenz an. Dadurch kann die Herzfrequenz
auch zur Beschreibung der Intensität eines Trainings verwendet werden. Mit der Formel nach Karvonen
und Intensitätstabellen (siehe Fachliteratur oder Internet) kann so die
ideale Trainingsherzfrequenz für ein bestimmtes Ziel bestimmt werden. Trainingsherzfrequenz = Ruhepuls + (max. HF – Ruhepuls) * Intensität Beispiel: 20jähriger Sportler, mit Ruhepuls 55 will
Grundlagenausdauer trainieren. Max. Herzfrequenz: 200, Grundlagenausdauer: bei etwa 75% Intensität à Trainingsherzfrequenz = 55
+ (200-55) * 0,75 = ca. 163 Schläge/min (+/- 3) Da jeder aber eine individuell mehr oder weniger stark abweichende
Herzfrequenz hat, sind Formel eher als Richtwert zu verstehen. Die
OwnZone® von Polar hingegen berücksichtigt die tagesaktuelle
Verfassung und den generellen Fitness-Level. Dazu werden über maximal 5
Minuten hinweg, quasi beim Aufwärmen, Herzfrequenz und
Herzfequenz-Variabilität gemessen. Sobald die Herzfrequenz-Variabilität
nahezu 0 ist, wird das als Einstieg in den trainingseffektiven Bereich
abgespeichert. Dieser Bereich beginnt meist bei rund 65% der maximalen
Herzfrequenz. Durch Training kann die Herzfrequenz bei gleicher Belastung gesenkt werden. Dadurch ist die Reserve für Maximalleistungen größer. Herzfrequenzmessgeräte Herzfrequenz-Messgeräte, wie jene von Marktführer Polar, erleichtern
die Pulsmessung und machen damit auch das Training effektiver. Mit Hilfe
eines Senders in Form eines Brustgurtes und eines Empfängers in Form
einer Uhr, kann jederzeit die aktuelle Herzfrequenz abgelesen werden. Polar bietet dabei für jeden Sportler und Sporttyp die passende Lösung.
Die Produktpalette reicht in den Segmenten Fitness, Laufen, Rad und
Outdoor vom Einsteiger- bis zum Spitzenmodell, sodass jeder das Modell
mit Funktionen entsprechend seiner Bedürfnisse findet. Herzfrequenz-Funktionen: Auf OwnIndex® und OwnZone® wurde bereits
eingegangen. Zusätzlich gibt es noch die Funktion OwnOpimizer®, der
dabei hilft, Übertraining zu vermeiden. Die Top-Fitnessmodelle bieten
ausserdem das Keeps U Fit™ Own Trainings-Programm. Entsprechend der
persönlichen Daten und der Zielsetzung gibt dieses Programm vor, wie
oft, wie lange und in welcher Intensität trainiert werden soll, um die
Trainingszeit optimal und effektiv zu nutzen. Sportspezifische Funktionen: Von Rad- und Laufgeschwindigkeit über Steigung und Höhenmesser bieten
die sportspezifischen Polar Modelle zahlreiche Zusatzfunktionen. So gibt
etwa der RunningIndex Aufschluß über die Laufökonomie, indem er
aerobe Fitness und Laufgeschwindigkeit bei jedem Training in Relation
setzt. Ähnlich funktioniert auch der Radeffizienz-Index. Nähere Informationen zu
allen Polar-Modellen unter: www.polar-austria.at
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WWWeitere Infos Polar Uhr: http://www.polar-austria.at Herzfrequenz Infos: http://www.laufszene.de/Training/Herzfrequenz/Training-Herzfrquenz.html Trainingsbereiche: http://www.laufmedizin.de/herzfre.htm |
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